Traditionell wird am Morgenessen am SchmuDo das ehrenvoll Amt des Glönggis weitergereicht. Alexi Dubach, als noch amtierender Glönggi, hatte es dabei nicht ganz einfach.
Einiges ist geschehen im vergangenen Vereinsjahr und dennoch reichten nicht diverse Missgeschicke nicht, um in die Hall of Glönggi aufgenommen zu werden. Obwohl der liebenswerte Dave „vo hendevöre“ einige unserer Chottle-Schübé in die Altkleidersammlung gab, konnte dafür Tamara nur teilweise belangt werden (wo die liebe so hinfällt…). Die fehlenden Deckeli für selbstgebrauten Schöttli-Flaschen (über 500 Stück) reichten Sarina nicht. Bekanntlich kann Jonny überall den Schlaf der Gerechten finden – dfür bekam er eine Packung Ahllowach überreicht. Doch nur mit Schlafen wird man bei uns nicht Glänggi. Auch für Ursi reicht es nicht; sie bekam eine Konfetti-Pistole überreicht, um für die grossen Konfettikanonen zu üben, damit es nächste Fasnacht sicherlich klappt – doch für den Glönggi reicht dies nicht.
Ausreichend Glönggi Gründe gab es dieses Jahr für Steff Steiger, doch nicht in seiner Funktion als Tambi (da geht immer was schief bei diesem Sou-Huufe).
Was war Geschehen:
In seinem ersten Jahr bei der Künstlervereinigung Bockstall wurde sein Werk innert Minuten verkauft. Kurz darauf erhielt er die Nachricht, dass sein Werk für den 10-fachen Preise bei einem Luzerner Kunsthändler zum Verkauf im Schaufenster steht. Schon dies brachte ihn, irgendwie verständlich, aus der Fassung. Doch gegen Abend erhielt er einen weitere Nachricht über einen Artikel der LZ, in welchem sich, sich dank der Luzerner Zeitung herausstellte, dass es sich beim Kunsthändler um einen gesuchten Hehler handelt und seineMachenschaften dank dem Erstlingswerk eines jungen Krienser Künstler aufgeflogen sind – genau, das Bild von Steff Steiger.

Unverzüglich stellte er diesen Beitrag in den Chat der Künstelvereinigung worauf der Chat mehr als nur heiss lief. Nach ein paar Stunden würde Steff dann aufgeklärt über die wirklichen Machenschaften: Nicht Hehlerei war das Thema, sondern schon Gross-artig gestreute Fake-News.
Und so freut es den Schreibenden, welcher jegliche Beteiligung an den Vorfällen kategorisch abstreitet, dass Steff Steiger nun im erlauchten Kreise des Glönggi aufgenommen ist.
